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Na, da will ich doch mal deiner Aufforderungen nachkommen und die groben Schnitzer korrigieren. ;-)

Größe und Anwesenheitsquote:
Zunächst mal fliegt man bei uns am 28. Geburtstag raus - ist somit bei mir bald soweit. Außerdem waren am Sonntag um die 80 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Jedenfalls bei den Wahlen zum Landesvorstand.

Wie du ja schon selbst andeutest sind die Mitgliederzahlen anderer Partei-Jugendorganisationen und uns aufgrund der unterschiedlichen Altersgrenzen nur sehr schwer miteinander zu vergleichen. Mich würde mal interessieren wie viele Mitglieder die JU unter(!) 28 hat.

Veranstaltungsort:
Pressefototaugliche Bühne brauchen wir mangels Presseanwesenheit gar nicht. ;-) Im Ernst: wir hatten auch schon Presse da, aber die Regel ist das nicht - und mit Fotografen schon gar nicht.

Eigentlich sollten wir in der Schule für den Sonntag einen größeren Saal bekommen, aber irgendwie ging da was schief und daher mussten wir uns in den kleineren quetschen. Wir hatten durchaus auch schon Mitgliederversammlungen mit Tischen für alle. :-)

Diskussionsfreude:
Wir haben immer am Samstag schon Workshops zu den Themen des Leitantrags, so dass das Thema eigentlich das ganze Wochenende über diskutiert wird. Beim formalen Teil reduziert sich das daher dann. Für gute Diskussionen ist das eh nicht der richtige Ort.

Zu Sitzungsdisziplin und Zusammenhalt sag ich nichts. Haben wir ja eh gewonnen. :-)

Aber dennoch zur Geschwindigkeit: Bei uns "empfiehlt" niemand Annahme oder Ablehnung. Der Landesvorstand kann höchstens Änderungsanträge zu seinem Antrag übernehmen, so dass sie in seinen Antrag mit aufgenommen werden.

Dass die Inhalte bei JU und GJ unterschiedlich sind, ist ja eh klar.

Aber ich fand's auf jeden Fall gut, dass du da warst. Um den Geist so ner Veranstaltung richtig einzusaugen, muss man aber das ganze Wochenende mitbekommen und nicht nur den formalen Teil. Du hast nur einen kleinen Einblick erhalten. :-)
#1 Henning (Homepage) am 15.08.2009 14:55 (Antwort)
Hallo Henning,

danke für die Antwort -- und natürlich auch nochmal für die Einladung zur LMV!

Eine entsprechend aufgeschlüsselte landesweite Mitgliederstatistik habe ich leider nicht da. Für den Kreis Esslingen kann ich Dir aber sagen, dass zum Stichtag 26.05.2009 (da hatte ich mir die Daten für den letzten JUNGES-Versand rausgelassen) von unseren 250 Mitgliedern im Kreis Esslingen 157 noch vor ihrem 28. Geburtstag standen, also exakt 62,8 Prozent. Angenommen, die Verteilung wäre repräsentativ für Baden-Württemberg, hätten wir landesweit knappe 7000 Mitglieder in dieser Altersklasse.

Dass die Annahme und Ablehnung von Anträgen bei euch irgendwie anders läuft, hatte ich schon mitbekommen, ich hatte nur der Einfachheit halber versucht, unsere Termini zu übertragen.

Tatsächlich fand ich euren Abstimmungsmodus auch etwas seltsam: Warum kann bei einem Papier, das nachher von der kompletten LMV beschlossen wird, der LaVo alleine entscheiden, welche Anträge abgestimmt werden? Bei uns geht man jedenfalls den basisdemokratischeren Weg und legt jeden Antrag dem kompletten Gremium zur Abstimmung vor (was ja bei euch, so wie ich das verstanden habe, allenfalls über GO-Anträge möglich ist). Außerdem sind bei uns Landesvorstand und Antragskommission auch nicht identisch, wodurch es noch wichtiger ist, dass die Antragskommission nur Empfehlungen aussprechen kann.

So dürfte es bei uns doch deutlicher häufiger vorkommen, dass Änderungsanträge von der Basis durchgesetzt werden, obwohl sie in der Antragskommission (und vielleicht auch im Landesvorstand) keine Merhheit hätten -- was die Veranstaltungen meiner Meinung nach auch interessanter macht. Auf Bezirksebene klappt das Verfahren auch wunderbar, nur landesweit kommen eben manchmal so viele Anträge zusammen, dass einige in den Landesausschuss verwiesen werden müssen, was dem Ziel der Basisdemokratie wiederum weniger zuträglich ist...
#1.1 Hannes Griepentrog (Homepage) am 15.08.2009 16:24 (Antwort)
Es geht bei uns immer darum, ob der Antragsteller die Änderungsanträge übernimmt. Wenn ich nen Antrag stelle, entscheide ich darüber welche Änderungsanträge ich (ohne Abstimmung) in meinen(!) Antrag übernehme. Wenn der Landesvorstand nen Antrag stellt, entscheidet eben der Landesvorstand.

Wobei in beiden Fällen jemand anderen auf der LMV sagen kann, dass er da ne Abstimmung wünscht und dann entscheidet die LMV-Mehrheit darüber.

Eine Antragskommission gibt es gar nicht. Das Präsidium der Versammlung moderiert allerdings das Antragstellertreffen, wo (im Idealfall) alle Antragsteller zusammenkommen und darüber beraten, wer wessen Anträge übernimmt oder wo sich ggf. durch andere Anträge der eigene erledigt hat usw.
Kein Gremium empfiehlt die Annahme oder Ablehnung von Anträgen.
#1.1.1 Henning (Homepage) am 15.08.2009 19:10 (Antwort)

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